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Unterwegs

Wandern in der Eifel

Wanderung Eifel

Malerische Wanderung auf dem Traumpfädchen Mendiger Römerreich

Naturgenuss, historische Einblicke und kulinarische Erlebnisse in der Eifel entdecken

Es gibt wenige Erlebnisse, die so befriedigend sind wie eine Wanderung in der Natur – vor allem, wenn unser vierbeiniger Freund uns begleitet. Der Duft von frischem Wald, das Rascheln der Blätter unter den Füßen und das freudige Bellen unseres Hundes – all das trägt dazu bei, dass wir den Alltagsstress hinter uns lassen können. Eine solche idyllische Flucht bietet das Traumpfädchen Mendiger Römerreich, eine bezaubernde kurze Wanderroute in der Eifel, die Mensch und Tier gleichermaßen begeistert.

Inhaltsübersicht

Traumpfädchen Eifel

Die Traumpfädchen in der Eifel sind eine Sammlung malerischer kurzer Spazier-Wanderwege zwischen 3 und 7 Kilometern, die durch die atemberaubende Landschaft der Region führen. Jeder Pfad bietet einzigartige Naturerlebnisse, von dichten Wäldern und weiten Wiesen bis hin zu historischen Stätten und beeindruckenden Aussichtspunkten. Besonders für Hundebesitzer sind diese Pfade ideal, da sie abwechslungsreiche Routen, schattige Abschnitte und zahlreiche Möglichkeiten für Pausen und Abkühlungen bieten.
Während die Traumpfade als Tagestouren angelegt sind, können die Traumpfädchen auch perfekt am An- oder Abreisetag oder einfach mal zwischendurch absolviert werden. Sie sind weniger steil und Rast und Einkehr stehen stärker im Vordergrund.

Der Wanderweg

Das Traumpfädchen Mendiger Römerreich beginnt am Startpunkt in der Nähe der Stadt Mendig und führt durch abwechslungsreiche Landschaften, die Geschichte und Natur harmonisch verbinden. Der Rundweg ist etwa 3,6 Kilometer lang, auch für Kinder und ungeübte Wanderer leicht zu gehen und locker in 1:15 Stunde bei gemütlichem Spaziergeh-Tempo zu machen. Also eine echte Empfehlung für einen Halb-Tages-Ausflug, wenn man wie wir z.B. ein trockenes Fenster bei Schlechtwetter nutzen möchte.

Schon nach den ersten Schritten werden wir in eine Welt voller natürlicher Schönheit und historischer Anmut entführt. Unser Hund schnüffelt aufgeregt am Wegesrand, wo Wildblumen und Moose ein buntes Bild malen. Der Pfad schlängelt sich durch dichte Wälder, vorbei an plätschernden Bächen und weiten Wiesen. Immer wieder treffen wir auf Informationstafeln, die uns die reiche Geschichte der Region näherbringen. Die Überreste römischer Gutshöfe und alte Mühlen lassen uns eintauchen in eine längst vergangene Zeit.

Pause für Mensch und Hund

Eine der schönsten Stellen für eine Pause bietet der Villenblick mit einer herrlichen Aussicht auf die umliegende Landschaft. Hier können wir auf einer Bank Platz nehmen, die Seele baumeln lassen und die mitgebrachte Brotzeit genießen. Unser Hund kann sich währenddessen im Gras wälzen oder ein Schlückchen Wasser aus der mitgebrachten Flasche nehmen. Vergiss bitte nicht, genug Wasser für Deinen Hund mitzunehmen, besonders an warmen Tagen.

Besichtigungstipp 1: Brauerei „Vulkan“

Nach der Wanderung bietet es sich an, noch einen Abstecher zur nahegelegenen Vulkan-Brauerei zu machen. Die Brauerei, bekannt für ihre exzellenten Biere, liegt nur wenige Kilometer vom Wanderweg entfernt. Hier kann man an einer Führung teilnehmen, die uns die Kunst des Bierbrauens näherbringt. Die Brauerei nutzt das reine Wasser der Vulkaneifel und verbindet traditionelles Handwerk mit modernen Techniken.

Während der Führung erfährt man, wie das Bier gebraut wird, welche Rohstoffe verwendet werden und was die verschiedenen Biersorten so besonders macht. Natürlich darf eine Verkostung der verschiedenen Biere nicht fehlen – ein erfrischendes Erlebnis nach unserer Wanderung.

Gutes Essen gibt es hier obendrein. Wir haben uns im Biergarten ein regengeschütztes Plätzchen gesucht. Falls das Wetter aber so gar nicht mitspielen sollte, ist auch der Gastraum sehr urig. Hunde sind in der Brauerei übrigens herzlich willkommen, sodass Euer treuer Begleiter auch hier an Eurer Seite sein kann.

Besichtigungstipp 2: Lavakeller Mendig

Ein weiteres Highlight in Mendig sind die beeindruckenden Lavakeller. Diese einzigartigen, unterirdischen Räume wurden im 19. Jahrhundert in den Basaltlava gegraben und sind heute ein faszinierendes Ausflugsziel. Bei einer Führung durch die Lavakeller erleben wir hautnah die geologische Geschichte der Region und erfahren, wie die Keller früher als Lagerstätten für das Bier der damals 28 Brauereien genutzt wurden, von der heute nur noch eine übrig ist.

Die unterirdischen Gänge sind kühl und feucht und bieten an heißen Tagen mit ihren konstant 6-7 Grad eine willkommene Erfrischung. 150 Stufen führen uns hinab in die Lavakeller (und später auch wieder hinauf). Mit Helm und Regenjacke ausgestattet (wird im Rahmen der Führung gestellt), erwartet uns tief unten eine wirklich beeindruckende Kulisse. Kaum zu glauben, dass diese Keller ganz ohne Hilfe von Maschinen und Strom allein durch Handwerk aus dem Stein geschlagen wurden. Und keine Angst: wer die Stufen nicht laufen kann oder will, der kann auch den Aufzug nutzen.

Wer noch mehr über das Thema Lava erfahren möchte, kann sich gleich ein Kombiticket für Lavakeller und Lava-Dome kaufen und sich vor der Führung oder danach das Museum ansehen.

Fazit

Eine Wanderung auf dem Traumpfädchen Mendiger Römerreich ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, Zeit mit unserem Hund in der Natur zu verbringen. Die Kombination aus malerischer Landschaft, historischem Flair und den Besichtigungstipps macht diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wäre das Wetter besser gewesen, dann hätten wir uns mit einem der Traumpfade wahrscheinlich größere Wanderungen vorgenommen. Als Ausgangspunkt und HomeBase war der CenterParcs Eifel jedenfalls eine großartige Urlaubsunterkunft.
Pack Deine Wanderschuhe, schnapp Dir die Leine und entdecke gemeinsam mit Deinem Hund die Schönheit der Eifel!

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Spare bei Buchungen von 01.07.2024 – 31.07.2024 für Anreisen in den Sommerferien

Ab-Preis: 399€ 4 Personen / 3 Nächte

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Natur pur für den Hunde-Urlaub in Deutschland

Die Center Parcs Ferienanlagen sind bekannt für ihre Lage inmitten wunderschöner Natur, das umfangreiche Angebot an Aktivitäten und die hervorragende Ausstattung der Ferienhäuser.

Nach unseren Erfahrungen mit 2 Aufenthalten in den Herbstferien im Park Allgäu und Pfingstferien im Park Bispinger Heide und Park Eifel, ist Urlaub in den Center Parcs ein perfekter Familien-Urlaub mit Hund.

Center Parcs in Deutschland

In Deutschland gibt es insgesamt sechs Center Parcs Standorte. Wir haben bisher in 3 Parks davon Urlaub gemacht.
Hier sind alle 6 aufgelistet:

  1. Center Parcs Bispinger Heide: Der Standort befindet sich in der Lüneburger Heide in der Nähe von Soltau in Niedersachsen. Das Highlight hier ist sicher der schöne große See mit kleinem Strand und einem wunderschönen Spazierweg, der um den ganzen See herum führt. Abhängig davon, wo Du Dein Ferienhaus gebucht hast, können die Wege länger ausfallen. Dafür sind die Aktivitäten wie der Klettergarten, das Bogenschießen oder das Areal für Laser Battle wunderschön in die Natur eingebettet. Unser Highlight war der Naturerlebnispfad, den Du unbedingt mit Deinem Hund erkunden solltest!
  2. Center Parcs Park Eifel: Dieser Park liegt in der malerischen Eifelregion in Gunderath, Rheinland-Pfalz. Mit seiner hügeligen Landschaft und der Nähe zum Nationalpark Eifel ist er ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten. Aus unserer Sicht ein idealer Park für Familien mit kleineren Kindern, da er kurze Wege hat, zahlreiche wunderschöne Spielplätze und viele Aktivitäten für die Kleineren anbietet. Auch das Schwimmbad ist übersichtlich und eher für ältere Kinder wahrscheinlich nicht mehr ganz so spannend.
  3. Center Parcs Hochsauerland: Der Standort Hochsauerland liegt in Medebach, Nordrhein-Westfalen, und ist von der herrlichen Berglandschaft des Sauerlandes umgeben. Hier können Besucher die Natur genießen, wandern, Rad fahren und vieles mehr.
  4. Center Parcs Park Nordseeküste: Wie der Name schon sagt, befindet sich dieser Park an der Nordseeküste in Tossens, Niedersachsen. Mit direktem Zugang zum Strand und einer Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten ist dieser Standort ideal für einen entspannten Strandurlaub.
  5. Center Parcs Park Allgäu: Der neueste und flächenmäßig größte Park in Deutschland liegt in Leutkirch im Allgäu, Baden-Württemberg. Umgeben von den sanften Hügeln und grünen Wiesen des Allgäus bietet dieser Park eine Fülle von Aktivitäten für die ganze Familie. Wer den Adrenalin-Kick sucht, wird sicherlich im Hochseilgarten oder im Wildwasserkanal fündig. Genießt auf dem kleinen Hügel nahe des Wellness-Centers unbedingt den schönen Ausblick über den Park und besucht den kleinen Markt mit regionalen Produkten, der zweimal wöchentlich stattfindet! 
  6. Center Parcs Park Bostalsee: Dieser Park liegt in der Nähe des Bostalsees in Nohfelden, Saarland. Mit seinem klaren See, den umliegenden Wäldern und den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten ist er ein beliebtes Ziel für Wassersport, Wandern und Entspannung.

Alle sechs Parks bieten eine Vielzahl von Aktivitäten, Unterkünften und Einrichtungen, die auf die Bedürfnisse von Familien und Haustierbesitzern zugeschnitten sind. 

Hunde willkommen

Im Gegensatz zu vielen anderen Ferienanlagen sind Hunde im Center Parcs herzlich willkommen. Mit wenigen Ausnahmen (z.B. Baumhäuser, Hausboote) sind Hunde in allen angebotenen Unterkünften erlaubt. Unabhängig von der Dauer des Aufenthalts wird aktuell eine Reinigungspauschale von knapp 20.- EUR pro Tier fällig. Tatsächlich wird dieses Angebot wohl gerne genutzt, denn wir haben wirklich viele Fellnasen in den Parks gesehen.

In den meisten Center Parcs sind Hunde im Market Dome nicht gestattet. Der Market Dome ist das überdachte Zentrum jedes Parks und beherbergt neben dem Supermarkt und diversen Freizeiteinrichtungen auch die  Restaurants. Bei gutem Wetter kann unsere Fellnase beim Essen im Biergarten mit dabei sein. Ist das Wetter aber schlecht und Du willst Deinen Vierbeiner nicht alleine im Ferienhaus lassen, dann scheidet Essen gehen im Restaurant als Möglichkeit leider aus. Auch, wenn wir uns einfach mal schnell ein Eis auf die Hand holen wollten oder nachmittags einen Kaffee trinken gehen wollten, musste leider immer einer mit unserer Nala draußen bleiben. Das finden wir sehr schade, ist aber kein wirkliches Problem.

Viel Platz zum Spazierengehen

Es gibt eine Vielzahl von Wegen und Spaziermöglichkeiten, die perfekt für Hunde geeignet sind. Die Parks sind autofrei und wenn nicht gerade An- oder Abreisetag ist, gehören die Wege den Fahrradfahrern, Golf-Cars und Fußgängern. Durch das weitläufige Gelände kommt man sich hier aber nie wirklich in die Quere und kann auch jeden Tag neue Routen entdecken. Du kannst zusammen mit Deinem Fellbegleiter die wunderschöne Natur erkunden, durch Wälder streifen oder an malerischen Seen spazieren gehen. Die frische Luft und die Bewegung werden sowohl Dir als auch Deinem Hund guttun. 

Fazit

Ein Hunde-Urlaub im Center Parcs bietet für uns eine ideale Kombination aus Entspannung, Spaß und Abenteuer für Mensch und Tier. Hier könnt Ihr Euch zusammen mit Eurer Fellnase in einer hundefreundlichen Umgebung wohl fühlen, für die Kinder ist jede Menge Action geboten und Ihr könnt gemeinsam unvergessliche Erlebnisse schaffen

Also, pack die Leine, das Spielzeug und die Hundeleckerlis ein und mach Dich bereit für einen unvergesslichen Hunde-Urlaub im Center Parcs! Dein Hund wird es Dir danken, und Du wirst die Freude und das Glück in den Augen Deines treuen Begleiters sehen, während Ihr gemeinsam neue Abenteuer entdeckt. Egal, für welchen Standort Du Dich entscheidest, Du kannst sicher sein, dass Du und Dein Hund einen unvergesslichen Urlaub erleben werden.

Update aus dem Pfingsturlaub 2024

Für unseren Pfingsturlaub 2024 haben wir uns ein Premium Ferienhaus im Park Eifel in Gunderath gebucht. Die Raumaufteilung des Hauses hat mir persönlich hier bisher am besten gefallen. Für das Center Paars Konzept eher unüblich hatten wir hier sogar ein Carport direkt am Haus, wo wir unser Auto parken konnten. Wir haben uns sehr über die kurzen Wege gefreut und waren positiv überrascht über die vielen Grünflächen vor, neben und hinter den Ferienhäusern. Auffällig ist auch die hohe Anzahl von kleineren und größeren Spielplätzen, die an jeder Ecke im Park zu finden sind. Für größere Kinder wie unsere (17 und 13) hat der Park nur wenig spannende Aktivitäten im Angebot. Hier war in den größeren Parks im Allgäu und der Bispinger Heide mehr geboten. Trotzdem hat uns nichts gefehlt, da wir den Park hauptsächlich als Home Base für Ausflüge genutzt haben. Und da hat die Eifel wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten. Insgesamt war es trotz schlechtem Wetter wieder ein prima Urlaub und das Center Parcs Konzept hat uns ein weiteres Mal überzeugt.

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Erste-Hilfe-Haustierset

bestehend aus Erste-Hilfe-Set für Hunde und Katzen und Superabsorber Pulver für Urin/KOT/Flüssigkeiten

Hunde Reisetasche

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Beschäftigung

Nasenarbeit

Nasenarbeit

Die Geheimnisse der Nasenarbeit

Wie sie das Leben Deines Hundes verändern kann

Stelle Dir ein riesiges Labyrinth voller Gerüche vor, die in der Luft schweben und den Boden bedecken. Während Du versuchst, Dich in dieser Umgebung zurechtzufinden, ist Deine Nase Dein bester Freund.
Für Hunde ist das tägliche Leben genau so. Ihre Welt ist eine Aneinanderreihung von Düften, die sie durch ihre Nase erkunden. Die Nasenarbeit, eine faszinierende Aktivität, die den Geruchssinn eines Hundes nutzt, ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch äußerst förderlich für ihre geistige und körperliche Gesundheit.

Inhaltsübersicht

Die Kunst der Nasenarbeit

Nasenarbeit ist keine neue Erfindung. Tatsächlich ist es eine der ältesten und natürlichsten Aktivitäten für Hunde. Sie nutzen ihren Geruchssinn nicht nur, um Futter zu finden, sondern auch, um ihre Umgebung zu erkunden und sich zu orientieren. Bei der Nasenarbeit werden diese natürlichen Fähigkeiten des Hundes gezielt genutzt und weiterentwickelt.

Warum Nasenarbeit?

Nasenarbeit ist für nahezu jeden Hund geeignet, unabhängig von Alter, Rasse oder körperlicher Verfassung.
Sie ist besonders vorteilhaft für Hunde, die:

Unterfordert sind

Hunde, die sich langweilen oder wenig geistige Stimulation erhalten, können durch Nasenarbeit eine sinnvolle Beschäftigung finden und ihre geistigen Fähigkeiten weiterentwickeln.

Die Konzentration auf die Nasenarbeit lenkt ängstliche Hunde ab und hilft ihnen, sich zu entspannen, da sie sich auf ihre natürlichen Instinkte konzentrieren können.

Die körperliche Aktivität bei der Nasenarbeit ist oft weniger intensiv als andere Aktivitäten, was sie auch für übergewichtige Hunde geeignet macht, um Kalorien zu verbrennen und ihre Fitness zu verbessern.

Hunde mit problematischem Verhalten wie übermäßigem Bellen oder Zerstörungswut können durch Nasenarbeit positive Verhaltensweisen erlernen und ihre Energie auf sinnvolle Weise kanalisieren.

Positive Auswirkungen regelmäßiger Nasenarbeit

Mentale Stimulation

Die Herausforderung, nach bestimmten Gerüchen zu suchen und diese zu identifizieren, hält den Hund mental aktiv und fördert seine geistige Gesundheit.

Die Konzentration auf die Nase lenkt den Hund von stressauslösenden Reizen ab und hilft ihm, sich zu entspannen und Stress abzubauen.

Das gemeinsame Training bei der Nasenarbeit stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter und fördert das Vertrauen des Hundes in seinen Besitzer.

Obwohl Nasenarbeit weniger körperlich anstrengend ist als andere Aktivitäten, erfordert sie dennoch Bewegung und trägt so zur allgemeinen Fitness des Hundes bei.

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Hier findest Du auch kleine und große Lektionen zum Thema Nasenarbeit

Praktische Anwendung

Nasenarbeit kann auf vielfältige Weise in den Alltag eines Hundes integriert werden. Von einfachen Suchspielen zu Hause bis hin zu fortgeschrittenen Schnüffelübungen im Freien gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Nasenarbeit zu fördern und zu genießen.

Tägliche Nasenarbeit:
Die “Versteckte Leckerli”-Übung

Eine einfache und dennoch effektive Übung, um die Nasenarbeit in den Alltag Deines Hundes zu integrieren, ist die “Versteckte Leckerli”-Übung. Alles, was Du dafür brauchst, sind ein paar Leckerlis und etwas Kreativität.

Und so geht es:

  1. Vorbereitung:
    Verstecke einige Leckerlis im Haus oder Garten. Beginne mit offensichtlichen Verstecken und steigere allmählich den Schwierigkeitsgrad, indem du sie an schwierigeren Stellen platzierst.
  1. Starte die Suche:
    Lass Deinen Hund warten, während Du die Leckerlis versteckst. Gib dann das Startsignal (zum Beispiel “Such!”) und erlaube ihm, die Leckerlis zu suchen. Gib ihm positive Verstärkung, wenn er eines findet.
  1. Variationen einbauen:
    Verändere die Verstecke und die Umgebung, um die Übung interessant zu halten. Du kannst auch verschiedene Gerüche hinzufügen, indem Du beispielsweise etwas Zimt oder Vanille auf die Leckerlis streust.
  1. Belohne den Erfolg:
    Lob und belohne Deinen Hund jedes Mal, wenn er ein Leckerli findet. Selbst wenn er anfangs Schwierigkeiten hat, ermutige ihn weiterhin und zeige ihm, wo er suchen soll.
  1. Steigere die Herausforderung:
    Wenn dein Hund die Grundlagen beherrscht, kannst Du die Übung durch das Verwenden von mehreren Verstecken oder das Hinzufügen von Ablenkungen wie Spielzeugen oder anderen Gerüchen erschweren.

Diese tägliche Übung bietet nicht nur eine mentale Herausforderung für Deinen Hund, sondern stärkt auch Eure Bindung, da ihr gemeinsam Spaß habt und zusammenarbeitet. Es ist eine großartige Möglichkeit, die Nasenarbeit in den Alltag zu integrieren und Deinem Hund eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten.

Fazit

Nasenarbeit ist nicht nur eine unterhaltsame Beschäftigung für Hunde, sondern auch eine äußerst wirkungsvolle Möglichkeit, ihre geistige und körperliche Gesundheit zu fördern. Indem wir ihre natürlichen Instinkte nutzen und sie dazu ermutigen, ihre Nase zu benutzen, können wir unseren Hunden ein erfüllteres und glücklicheres Leben ermöglichen. Also schnapp Dir ein paar Leckerlis und fordere Deinen vierbeinigen Freund zu einer Schnüffelmission heraus – es wird sich für Euch beide lohnen!

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Schnüffel-Set für Hunde

Hundespielzeug, Nasenarbeit, Geruchssinn Training, Hundesport

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Unterwegs

Sicherheit beim Autofahren

Sicherheit beim Autofahren

Sicherheit beim Autofahren

So transportierst Du Deinen Hund sicher im Auto

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings erwacht nicht nur die Natur aus ihrem Winterschlaf, sondern auch unsere Lust auf Abenteuer und Ausflüge steigt merklich. Die Welt steht in voller Blüte, lädt zu langen Spaziergängen und Erkundungstouren ein – und wer könnte ein besserer Begleiter für solche Unternehmungen sein als unser vierbeiniger Freund?
Doch bevor wir in das Auto springen und die Freiheit der offenen Straße mit unserem Hund genießen, gibt es einen wichtigen Aspekt, den wir nicht außer Acht lassen dürfen: die Sicherheit unseres pelzigen Beifahrers während der Fahrt.
In diesem Blog-Beitrag widmen wir uns daher den besten Hilfsmitteln, die nicht nur dafür sorgen, dass unser Hund sicher und bequem reist, sondern auch, dass wir als Fahrer unbeschwert und konzentriert unser Ziel erreichen können. Lasst uns gemeinsam sicherstellen, dass die Ausflüge im Frühling für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen und freudvollen Erlebnis werden.

Inhaltsübersicht

Methoden, um Deinen Hund im Auto zu sichern

1. Hundesicherheitsgurt

Ein Hundesicherheitsgurt ist ähnlich wie ein Sicherheitsgurt für Menschen konzipiert. Er wird am Geschirr des Hundes befestigt und sorgt dafür, dass er auf dem Rücksitz bleibt. Achte darauf, dass der Gurt gut sitztund aus robustem Material besteht, um Deinem Hund ausreichend Sicherheit zu bieten.

2. Transportbox oder -käfig

Eine Transportbox oder ein -käfig ist eine sichere Möglichkeit, Deinen Hund während der Autofahrt zu sichern. Wähle eine Box, die groß genug ist, damit sich Dein Hund darin bequem bewegen kann. Befestige die Box sicher im Auto, um ein Verrutschen während der Fahrt zu verhindern. Dies bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch einen geschützten Raum für Deinen Liebling.

3. Autohundesitz

Ein Autohundesitz ist eine gute Option, insbesondere für kleinere Hunde. Er wird am Sitz befestigt und bietet eine erhöhte Position, damit Dein Hund aus dem Fenster schauen kann. Achte darauf, dass der Autohundesitz stabil ist und über Sicherheitsgurte verfügt, um Deinen Hund sicher zu halten.

4. Schutzgitter für den Kofferraum

Wenn Du einen größeren Hund hast und ihn im Kofferraum transportieren möchtest, kannst Du ein Schutzgitter installieren. Dieses trennt den Kofferraum vom restlichen Auto und verhindert, dass Deine Fellnase nach vorne springt. Gehe sicher, dass das Gitter robust ist und ordnungsgemäß installiert wurde, um ausreichenden Schutz zu bieten

Mach es Deinem Fellbegleiter gemütlich

Egal, welche Methode Du wählst, sorge dafür, dass Dein Fellbegleiter es während der Fahrt bequem hat. Lege eine weiche Decke oder ein Hundebett in seine Transportbox oder auf den Autositz. Stelle sicher, dass Dein Hund genügend Platz hat, um sich hinzulegen und zu drehen. Halte außerdem das Auto gut belüftet und vermeide extreme Temperaturen im Innenraum.

Längere Autofahrten können für Deinen Hund stressig sein. Plane daher regelmäßige Pausen ein, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu strecken, zu entspannen und seine Geschäfte zu erledigen. Vergiss nicht, Wasser und eine Schüssel mitzunehmen, damit Dein Hund hydratisiert bleibt.

Unsere Empfehlung

Wir nutzen für unsere Nala die kleinste Größe der Knuffelwuff Cargo Hundebox für den Rücksitz in Kombination mit dem passenden Gurtsystem. Unsere Nala war beim Autofahren immer sehr aufgeregt und konnte sich schlecht entspannen. Doch in der Box legt sie sich sofort hin, atmet entspannt und schläft bei längeren Fahrten sogar. Das zeigt uns, dass sie sich darin wirklich wohl fühlt.

Knuffelwuff Cargo Hundebox

Auto Hunde Autositz Hundetransportbox Transportbox Hund Rücksitz 60 x 50 x 50cm Schwarz

Gewöhne Deinen Hund langsam ans Autofahren

Manche Hunde leiden unter Reisekrankheit oder haben Angst vor Autofahrten. Es ist wichtig, Deinen Hund allmählich ans Autofahren zu gewöhnen, um Stress und Unwohlsein zu minimieren. Fange mit kurzen Fahrten an und belohne anschließend mit Lob und Leckerlis. Positive Erfahrungen werden Deinem Hund helfen, sich sicher und wohl im Auto zu fühlen.

Wichtiger Hinweis

Hohe Temperaturen im Auto können lebensbedrohlich für Deinen Hund sein. Lass ihn niemals allein im Auto, besonders nicht bei warmem Wetter. Die Temperatur im Fahrzeuginneren kann sich schnell auf gefährliche Werte erhöhen. Wenn Du das Auto verlassen musst, nimm Deinen Hund mit oder bitte jemanden, bei ihm zu bleiben.

Fazit

Die Sicherheit Deines Hundes sollte immer oberste Priorität haben, wenn Du ihn im Auto transportierst. Durch die Verwendung eines geeigneten Hundesicherheitsgurts oder einer Transportbox, das Sichern von Fenstern und Türen, regelmäßige Pausen, den Schutz vor Hitze und eine schrittweise Gewöhnung ans Autofahren kannst Du sicherstellen, dass Dein Hund bequem und geschützt reist. Eine sichere und stressfreie Autofahrt sorgt für ein positives Reiseerlebnis für Dich und Deinen treuen Begleiter.

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Gesundheit & Sicherheit

Gefährliche Frühlingspflanzen

Giftige Frühlingspflanzen

Gefährliche Frühlingspflanzen für Hunde

Ein Leitfaden zur Vermeidung von Vergiftungen

Der Frühling ist eine wundervolle Jahreszeit, in der die Natur zum Leben erwacht und alles in frischem Grün erstrahlt: perfekt für Spaziergänge mit unseren Fellbegleitern. Doch hinter der idyllischen Kulisse lauern einige unsichtbare Gefahren für unsere vierbeinigen Begleiter. Viele Frühlingspflanzen, insbesondere Osterglocken können für Hunde giftig sein und ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. In diesem Artikel werden wir uns mit diesen Gefahren auseinandersetzen und Wege aufzeigen, wie man Vergiftungen vermeiden kann. Hindernisparcours, Tempo und Teamarbeit zwischen Mensch und Hund.

Inhaltsübersicht

Osterglocken: hübsch, aber gefährlich

Osterglocken, auch bekannt als Narzissen, sind für ihre leuchtend gelben Blüten und ihren süßen Duft bekannt. Sie sind eine beliebte Zierpflanze im Frühling, blühen von Februar bis in den April und werden oft als Dekoration zu Ostern verwendet. Doch hinter ihrer Schönheit verbirgt sich eine ernsthafte Gefahr für Hunde.

Alle Teile der Osterglocken, einschließlich der Blüten, Blätter und Zwiebeln, enthalten giftige Alkaloide, insbesondere Lycorin. Selbst kleine Mengen können bei Hunden bereits nach 30-45 Minuten nach Schleimhautkontakt oder Aufnahme zu Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Speicheln, kolikartigen Bauchschmerzen und Schwäche führen. In schweren Fällen (Aufnahme von Mengen über 15g bei einem mittelgroßen Hund) kann es zu Unruhe, Angstzuständen, sogar zu Herzproblemen und Atemnot kommen. In extremen Fällen kann der Verzehr von Osterglocken sogar tödlich sein.

Es ist wichtig, dass wir darauf achten, dass unsere Vierbeiner keinen Zugang zu Osterglocken haben, sei es im eigenen Garten, auf Spaziergängen oder in der Nachbarschaft.

Weitere gefährliche Frühlingspflanzen

Neben Osterglocken gibt es auch andere Frühlingsblumen, die für Hunde giftig sein können. Dazu gehören:

Maiglöckchen

Maiglöckchen (Convallaria majalis): Maiglöckchen sehen mit ihren zarten, weißen Blüten unschuldig aus, aber alle Teile dieser Pflanze sind äußerst giftig. Sie können zu Herzproblemen, Erbrechen, Durchfall und sogar zum Tod führen.

Tulpen (Tulipa spp.): Diese Frühlingsblumen enthalten toxische Verbindungen, die Magen-Darm-Probleme wie Erbrechen, Durchfall und Speicheln verursachen können. Die Zwiebeln sind besonders gefährlich.

Lilien (Lilium spp. und Hemerocallis spp.): Während Lilien für Menschen harmlos sind, können sie bei Hunden Nierenversagen verursachen, selbst in kleinen Mengen oder wenn der Hund nur an den Blättern oder Blüten knabbert.

rhododendron

Diese beliebten Zierpflanzen enthalten Giftstoffe, die zu Magen-Darm-Beschwerden, Herzproblemen, Atembeschwerden und sogar zum Tod führen können.

Hyazinthe

Diese duftenden Frühlingsblumen enthalten ähnliche toxische Verbindungen wie Osterglocken und können ähnliche Symptome verursachen.

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Bergpalme, Glückskastanie, Bananenpflanze, Korbmarante, Goldfruchtpalme, 30-60cm, Pflanzen für Wohnung und Büro

Die Gefahr des Blumenwassers

Ein Aspekt, der oft übersehen wird, ist die potenzielle Gefahr des Blumenwassers, in dem die Frühlingsblumen stehen. Das Wasser kann ebenfalls giftige Substanzen enthalten, die von den Pflanzen freigesetzt werden. Wenn ein Hund dieses Wasser trinkt, kann es zu einer Vergiftung führen, selbst wenn er nicht direkt an den Blumen geknabbert hat.

Wenn Du also frische Blumen ins Haus bringst, ist es wichtig, sie außerhalb der Reichweite Deines Hundes aufzustellen und sicherzustellen, dass er keinen Zugang zum Blumenwasser hat. Nutze schwere Vasen und sichere Standorte wie hohe Regale.

Was tun bei Vergiftungserscheinungen?

Wenn Du vermutest, dass Dein Hund eine giftige Frühlingspflanze gefressen hat oder vom Blumenwasser getrunken hat, ist schnelles Handeln entscheidend

Die Symptome können variieren, aber typische Anzeichen einer Vergiftung sind Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Appetitlosigkeit, Lethargie, Zittern oder Krämpfe.

Hier sind die wichtigsten Maßnahmen:

  1. Entferne den Hund von der Gefahrenquelle: Bring Deinen Hund an einen sicheren Ort; weg von der giftigen Pflanze und dem Blumenwasser.
  2. Kontaktiere sofort Deinen Tierarzt: Erkläre die Situation und die Symptome Deines Hundes. Dein Tierarzt kann Dir Anweisungen geben, was als nächstes zu tun ist.
  3. Beobachte die Symptome: Achte auf Anzeichen einer Vergiftung wie Erbrechen, Durchfall, Zittern, Schwäche, erhöhter Speichelfluss oder Verhaltensänderungen.
  4. Nimm eine Probe der Pflanze oder des Blumenwassers mit: Wenn möglich, nimm eine Probe der Pflanze oder des Blumenwassers mit zum Tierarzt, um die Behandlung zu unterstützen.
  5. Folge den Anweisungen des Tierarztes: Dein Tierarzt wird Dir Anweisungen zur Behandlung Deines Hundes geben, möglicherweise einschließlich der Verabreichung von Aktivkohle oder anderer Medikamente, um die Giftstoffe zu absorbieren und ihre Aufnahme in den Körper zu verringern.
  6. Halte Deinen Hund hydratisiert: Biete Deinem Hund Wasser an, um eine Austrocknung zu verhindern, es sei denn, Dein Tierarzt rät Dir ausdrücklich davon ab.

Leider gibt es kein Gegengift, sondern es bleibt nur die symptomatische Therapie. Umso wichtiger ist zu beachten, dass die schnelle Reaktion im Falle einer Vergiftung entscheidend ist. Je früher Du handelst und medizinische Hilfe bekommst, desto besser sind die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung und Genesung Deines Hundes. Sei also wachsam und informiert über die potenziellen Gefahren von Frühlingsblumen und handle entsprechend, um Deinen pelzigen Freund sicher zu halten.

Vorbeugende Maßnahmen

Fazit

Der Frühling ist eine herrliche Jahreszeit, aber es gibt auch Gefahren für unsere pelzigen Begleiter. Osterglocken und andere Frühlingsblumen können für Hunde giftig sein und schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen. Indem Du Dich über diese Gefahren informierst und Vorsichtsmaßnahmen triffst, kannst Du dazu beitragen, dass Dein Hund sicher und gesund bleibt, während Du die Schönheit des Frühlings genießt.

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Einrichtungsideen für den Frühling

Einrichtungsideen für den Frühling

Hundeglück im Frühling

Frischer Wind im Hundeheim

Der Frühling klopft an die Tür, und das bedeutet nicht nur für uns zweibeinige Wesen, sondern auch für unsere vierbeinigen Freunde, dass es Zeit ist, das Zuhause aufzufrischen. Damit Dein Hund sich im Frühling genauso pudelwohl fühlt wie Du, habe ich hier einige fröhliche Ideen für die Frühjahrsgestaltung des Hundebereichs zu Hause zusammengestellt.

Inhaltsübersicht

1. Körbchenparade im Frühlingslook

Gib dem altbewährten Hundekörbchen einen Frischekick!

Wie wäre es mit einem neuen, gemütlichen Körbchen in frühlingsfrischen Farben?
Pastellfarben sind nicht nur für Ostereier – auch Hundekörbchen erstrahlen im zarten Rosa, Mintgrün oder Himmelblau und verbreiten sofort gute Laune im Raum.

2. Ordnung ist das A und O – Praktische Aufbewahrungslösungen

Frühjahrsputz auch im Hundebereich!

Befreie Dich und Deinen Hund von unnötigem Krimskrams. Praktische Aufbewahrungsboxen oder stylishe Körbe helfen, das Spielzeugchaos zu bändigen und verleihen dem Raum eine aufgeräumte Atmosphäre.

Das Beste daran? Auch Dein Hund wird sich über mehr Übersicht freuen!

3. Farbklecks im Alltag – Setze auf bunte Accessoires

Hole den Frühling mit farbenfrohen Accessoires ins Hundezimmer!

Ein paar neue Kissenbezüge in lebhaften Farben oder ein trendiger Teppich setzen nicht nur optische Akzente, sondern können auch das Wohlbefinden Deines Hundes positiv beeinflussen.

Wusstest Du schon, dass Hunde, genau wie wir, auf Farben reagieren können?

4. DIY-Spaß für Herrchen und Frauchen

Wie wäre es mit einem gemeinsamen DIY-Projekt?

Bastel zusammen mit Deinem Hund ein selbstgemachtes Hundespielzeug oder gestalte eine individuelle Futterstation.
Die gemeinsame Zeit stärkt nicht nur die Bindung, sondern sorgt auch für einzigartige, frühlingshafte Highlights im Hundebereich.

5. Grüne Oasen für den Fellbegleiter

Bring ein Stück Natur ins Hundezimmer!

Pflanzen sorgen nicht nur für frische Luft, sondern auch für eine entspannte Atmosphäre. Achte dabei jedoch darauf, dass die Pflanzen ungiftig für Hunde sind. Grüne Blätter und lebendige Farben – das wird nicht nur Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Fazit

Der Frühling ist die perfekte Zeit, um Deinem Hund ein neues, fröhliches Zuhause zu schaffen. Mit diesen Ideen wird das Hundezimmer im Handumdrehen zu einem Ort voller Glücksmomente und Wohlfühlatmosphäre.

Frohes Frühlingseinrichten! 🌷🐾

Inhalt

DIY DOG: Einfach selbstgemacht!

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Besondere Menschen und ihre besten Freunde

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Ernährung

Vegetarische oder vegane Ernährung

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Vegetarische oder vegane Ernährung für Hunde

Fakten und Überlegungen

Die Wahl der richtigen Ernährung für unsere Fellbegleiter ist oft ein heikles Thema. In den letzten Jahren hat sich die Diskussion über die Möglichkeit einer vegetarischen oder veganen Ernährung für Hunde intensiviert. Während einige Tierbesitzer dies als ethisch und umweltfreundlich betrachten, gibt es auch eine kontroverse Debatte über die Eignung dieser Ernährungsform für fleischfressende Tiere. In diesem Artikel werden wir uns die Fakten und Überlegungen zu diesem Thema genauer ansehen.

Inhaltsübersicht

Die Kontroverse
um vegetarische oder vegane Ernährung

Natur der Hunde als Fleischfresser

Eine der Hauptkontroversen besteht darin, dass Hunde von Natur aus Fleischfresser sind. Ihre evolutionäre Geschichte als Nachkommen von Wölfen hat ihre Verdauungssysteme auf eine fleischreiche Ernährung ausgerichtet. Einige argumentieren, dass es unethisch ist, Hunden diese natürliche Ernährung zu verweigern.

Nährstoffe, die in tierischen Produkten enthalten sind

Fleisch liefert wichtige Nährstoffe, die Hunde benötigen, wie hochwertiges Protein, Vitamin B12, Eisen und Zink. Die Befürworter der traditionellen Hundeernährung behaupten, dass es schwierig sein kann, diese Nährstoffe in ausreichender Menge aus rein pflanzlichen Quellen zu beziehen.

Alternative Proteinquellen

Pflanzliche Proteine

Einige Hundebesitzer wählen den Mittelweg und integrieren pflanzliche Proteine in die Ernährung ihres Hundes. Dies kann aus Quellen wie Linsen, Soja, Kichererbsen und Erbsen erfolgen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Proteinquellen ausgewogen sind und alle notwendigen Aminosäuren enthalten.

Algen und Algenöl

Algen und Algenöl sind aufgrund ihrer vielfältigen gesundheitlichen Vorteile beliebte alternative Proteinquellen im Hundefutter. Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA und EPA, die entscheidend für die Haut- und Fellgesundheit der Hunde sind. Diese Fettsäuren haben auch entzündungshemmende Eigenschaften und fördern die Gelenkgesundheit.

Darüber hinaus bieten Algen und Algenöl eine nachhaltige und umweltfreundliche Proteinquelle, da sie schnell wachsen und wenig Ressourcen benötigen. Sie sind oft gut verdaulich und können auch für Hunde mit Sensitivitäten gegenüber anderen Proteinquellen geeignet sein.

Getreide

Brauner Reis, Hafer und Quinoa sind ausgezeichnete alternative Proteinquellen im Hundefutter. Mit einem höheren Proteinanteil im Vergleich zu anderen Getreidesorten bieten sie essentielle Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Diese Getreidesorten sind gut verdaulich und tragen zur Gesundheit der Hunde bei. Aufgrund ihres niedrigen Fettgehalts eignen sie sich besonders für Hunde, die eine fettarme Diät benötigen. Zudem sind sie natürlicherweise glutenfrei, was wichtig sein kann, wenn Hunde an Glutenunverträglichkeiten leiden.

Spezielle vegane Hundefuttermittel

Es gibt mittlerweile spezielle vegane Hundefuttermittel auf dem Markt, die entwickelt wurden, um alle benötigten Nährstoffe zu liefern. Diese Produkte werden oft von Tierernährungsexperten zusammengestellt, um sicherzustellen, dass die Ernährungsbedürfnisse der Hunde erfüllt werden.

Vor- und Nachteile
der vegetarischen oder veganen Ernährung

Vorteile

Nachteile

Wenn Du noch tiefer in die Materie einsteigen willst...

Kurs Tierernährungsberater

Kurs "Tierernährungsberater Hund und Katze"

WAS DU IN DIESEM KURS ERFÄHRST
Lerne bedarfsdeckende Ernährungspläne zu erstellen und Rationen zu überprüfen! Anatomie & Physiologie Nährstoffe & Futterbestandteile Analyse & Energieberechnung Futtermittelkunde Fütterungsarten Besonderheiten & Diätetik

WAS DU IN DIESEM KURS BEKOMMST
einzelne Module mit verschiedenen Lektionen zum Durcharbeiten in deinem eigenen Tempo Zugriff auf die entsprechenden Module Videos in denen jeder Aspekt ausführlich erklärt wird eine Audiodatei der erklärten Inhalte zum Download um das Ganze auch unterwegs hören zu können das komplette Skript zum Download um nicht alles neu mitschreiben zu müssen kurze Quizzes um dein neu erlerntes Wissen zu überprüfen der Austausch in einer geschützten Community in der alle Fragen gestellt werden können

Fazit

Die vegetarische oder vegane Ernährung für Hunde bleibt ein umstrittenes Thema. Während einige Besitzer erfolgreich eine pflanzliche Ernährung umsetzen, ist es entscheidend, dies mit Bedacht zu tun. Konsultiere immer einen Tierarzt oder einen Ernährungsexperten, um sicherzustellen, dass die spezifischen Bedürfnisse Deines Hundes erfüllt werden. Letztendlich sollte die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes immer im Mittelpunkt stehen.

Inhalt

Gesunde Ernährung für Hunde

Fertigfutter oder selbstgemacht - gesundes Futter für jeden Hund

Ernährungs- & Allergie Tagebuch für Hunde

Ernährungstagebuch zur Dokumentation von Magen-Darm Beschwerden und Allergien bei Hunden - für 100 Tage

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Beschäftigung

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Agility

Hundesport Agility

Wenn Vierbeiner zu Athleten werden

Hundesport ist längst nicht mehr auf klassisches Gehorsamstraining beschränkt. Eine aufregende Disziplin, die sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut, ist der Hundesport Agility. Hier wird aus dem besten Freund des Menschen ein wahres Athletentalent. Tauchen wir ein in die Welt von Hindernisparcours, Tempo und Teamarbeit zwischen Mensch und Hund.

Inhaltsübersicht

Der Nervenkitzel von Agility

Agility ist nicht nur ein einfacher Hundesport, sondern ein Adrenalinkick für Hund und Halter gleichermaßen. Ein typischer Agility-Parcours besteht aus verschiedenen Hindernissen wie Tunneln, Slalomstangen, Sprunghürden und Wippen. Das Ziel? Den Parcours so schnell wie möglich und fehlerfrei zu bewältigen. Klingt einfach? In der Theorie vielleicht, aber die Realität zeigt, dass hier echte Teamarbeit gefragt ist.

Teamarbeit zwischen Mensch und Hund

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Agility-Lauf ist die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Der Halter gibt über Körpersprache, verbale Signale und Handzeichen Anweisungen, die der Hund blitzschnell umsetzen muss. Die Bindung zwischen Hund und Halter wird durch Agility gestärkt, denn sie müssen sich aufeinander verlassen können, um den Parcours effizient zu meistern.

Für jeden Hund geeignet?

Agility ist eine Sportart, die sich grundsätzlich für alle Hunderassen eignet, sofern sie gesund und fit sind. Natürlich gibt es Rassen, die aufgrund ihrer Wendigkeit und Energie besonders gut für Agility geeignet sind: Border Collies, Australian Shepherds und Jack Russell Terrier sind beispielsweise oft in Agility-Wettbewerben anzutreffen.

Spaß steht im Vordergrund

Obwohl Agility eine ernsthafte Sportart ist, steht der Spaß für Mensch und Hund im Vordergrund. Die meisten Hunde lieben es, Hindernisse zu überwinden und dabei mit ihrem Halter zusammenzuarbeiten. Für die Menschen ist es eine großartige Möglichkeit, sich aktiv mit ihren Hunden zu beschäftigen und gleichzeitig ihre Bindung zu stärken.

Fazit

Agility ist nicht nur eine Sportart, sondern ein gemeinsames Abenteuer für Mensch und Hund. Die Aufregung des Parcours, die Verbundenheit zwischen Hund und Halter und die Freude am gemeinsamen Erfolg machen Agility zu einer einzigartigen Aktivität. Also, schnapp dir Deinen Hund, einen Parcours und erlebe, wie aus Eurem Spaziergang ein aufregendes Abenteuer wird – mit Hundesport Agility!

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Ausstattung

Hundeleinen im Vergleich

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Die Hundeleinen-Welt von Flexi- bis Führleine

Eine umfassende Übersicht mit Vor- und Nachteilen

Hundeleinen sind ein unverzichtbares Werkzeug für Hundebesitzer, um ihre geliebten Vierbeiner sicher und kontrolliert führen zu können. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Hundeleinen auf dem Markt, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. In diesem Blogartikel werden wir einen Blick auf die verschiedenen Arten von Hundeleinen werfen und die Vor- und Nachteile jeder Option beleuchten. Es ist wichtig zu beachten, dass die Begriffe nicht standardisiert sind, und die Verwendung kann je nach Hersteller und Region variieren. Daher ist es ratsam, die Produktbeschreibungen genau zu lesen, um zu verstehen, welche Funktionen die Leine hat.

Inhaltsübersicht

Standardleine

Die Standardleine ist wohl die am häufigsten verwendete Leinenart. Eine Standardleine ist in der Regel eher kurz mit einer Länge von etwa 1,2 bis 1,8 Metern. Sie besteht aus einem robusten Material wie Nylon, Leder oder Biothane und verfügt über einen Karabinerhaken am einen Ende, um sie am Halsband oder Geschirr des Hundes zu befestigen, und eine Handschlaufe am anderen Ende für den Besitzer.

Die Standardleine wird typischerweise für den täglichen Spaziergang verwendet. Sie dient dazu, den Hund nahe am Besitzer zu halten und bietet dadurch eine grundlegende Kontrolle über den Hund.

Flexileine/Rollleine

Eine Flexileine, auch als Rollleine bekannt, ist eine spezielle Art von Hundeleine, die eine ausziehbare Leine in einem Kunststoffgehäuseenthält. Diese Leine ermöglicht es dem Hund, eine größere Distanz zurückzulegen, während der Besitzer die Kontrolle behält.
Die Flexileine ist normalerweise in verschiedenen Längen erhältlich, wobei die gebräuchlichsten Optionen eine ausziehbare Länge von etwa 3 bis 8 Metern haben. Sie besteht aus einem robusten Handstück/Gehäuse, das die Leine aufrollt und verfügt über einen Karabinerhaken zum Befestigen am Halsband oder Geschirr des Hundes. Der Griff kann verschiedene Formen und Größen haben und dient in der Regel dazu, die Leine zu führen und bei Bedarf zu blockieren.
Die Flexileine wird häufig für Spaziergänge und Aktivitäten im Freien eingesetzt, bei denen der Hund eine gewisse Freiheit zum Erkunden haben soll, während der Besitzer immer noch in der Lage ist, den Hund zu kontrollieren.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung einer Flexileine mit Vorsicht und Achtsamkeit erfolgen sollte. In einigen Situationen, wie stark frequentierten Bereichen oder in der Nähe von Gefahrenquellen, ist es möglicherweise besser, eine feste Leine zu verwenden, um eine bessere Kontrolle über den Hund zu gewährleisten.

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Willst Du mit Deinem Hund Leinenführigkeit lernen, auffrischen oder verbessern? Und das, wann und wo auch immer Ihr Zeit dafür habt? Dann ist das Online-Training von mydog365 das Richtige für Dich!

Führleine

Eine Führleine ist eine Standard-Hundeleine, die in der Regel eine Länge von etwa 1,5 bis 3 Metern hat. Sie besteht aus einem robusten Material wie Nylon oder Leder und verfügt über einen Karabinerhaken am einen Ende, um sie am Halsband oder Geschirr des Hundes zu befestigen, und eine Handschlaufe am anderen Ende für den Besitzer. Führleinen sind oft verstellbar und können in der Länge angepasst werden. Dies ermöglicht es dem Hund, mehr Freiheit zu haben, während der Besitzer immer noch Kontrolle über die Leine behält.
Die Führleine eignet sich besonders für das Training und die Ausbildung von Hunden. Sie ermöglicht es dem Hund, mehr Raum zu erkunden, während der Trainer die Länge der Leine je nach Bedarf variieren kann.

Schleppleine

Eine Schleppleine ist eine lange Hundeleine, die normalerweise zwischen 5 und 20 Metern lang ist. Sie besteht aus einem robusten Material wie Nylon oder BioThane und verfügt in der Regel über eine Handschlaufe am einen Ende und einen Karabinerhaken am anderen Ende.
Die Schleppleine wird hauptsächlich für das Training und die Kontrolle des Hundes in Bereichen mit mehr Freiheit verwendet. Sie ermöglicht es dem Hund, eine größere Distanz zurückzulegen und gleichzeitig unter Kontrolle zu bleiben. Die Schleppleine wird oft bei Gehorsamkeitsübungen, Rückruftraining oder für Hunde eingesetzt, die noch nicht zuverlässig abrufbar sind.

Retrieverleine

Eine Retrieverleine ist eine spezielle Art von Hundeleine, die oft von Besitzern von Retriever-Rassen oder Hunden verwendet wird. Sie zeichnet sich durch ihre längliche Form und ihr besonderes Design aus.
Die Retrieverleine hat in der Regel eine Länge von etwa 5 bis 10 Metern und besteht aus einem leichten und dünnen, aber robusten Material wie Nylon oder BioThane. Das Besondere an der Retrieverleine ist, dass sie über einen integrierten Wurfgriff oder eine Handschlaufe am Ende der Leine verfügt. Dies ermöglicht dem Besitzer, die Leine leichter zu werfen oder die Schlaufe um den Arm zu legen, um den Hund bei Bedarf schnell und einfach zu halten. Viele Retrieverleinen haben eine Halsungsoption, was bedeutet, dass die Leine auch als Halsband verwendet werden kann. Dies ist besonders praktisch, wenn der Hund nicht permanent ein Halsband tragen soll.
Die Retrieverleine wird hauptsächlich für Aktivitäten wie Apportierspiele, Dummy-Training, Gehorsamkeitsübungen und bei Hunden, die eine gewisse Freiheit zum Erkunden benötigen, genutzt. Sie ermöglicht es dem Hund, größere Strecken zurückzulegen, während der Besitzer immer noch die Kontrolle über den Hund hat.

Kurzführer

Ein Kurzführer ist eine kurze Hundeleine, die in der Regel zwischen 30 und 90 Zentimetern lang ist. Sie wird auch als “Kurzleine” oder “Kurzführleine” bezeichnet. Der Kurzführer wird verwendet, um dem Hund eine engere Kontrolle und Führung zu ermöglichen, insbesondere in Situationen, in denen eine längere Leine nicht praktisch oder erwünscht ist.
Der Kurzführer hat mehrere Verwendungszwecke. Er kann beispielsweise in stark frequentierten Bereichen wie Fußgängerzonen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderen Situationen, in denen der Hund nah beim Besitzer bleiben sollte, eingesetzt werden. Er ist auch nützlich im Hundesport (z.B. Agility), um den Hund enger führen, kontrollieren und absichern zu können.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung eines Kurzführers angemessen und verantwortungsbewusst sein sollte. Ein Hund sollte nicht dauerhaft an einem Kurzführer gehalten werden, da dies die Bewegungsfreiheit und das Wohlbefinden des Hundes einschränken kann. Der Kurzführer sollte nur in spezifischen Situationen eingesetzt werden, in denen eine enge Kontrolle erforderlich ist.

Fazit

Die Wahl der richtigen Hundeleine hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Größe und des Verhaltens des Hundes sowie des beabsichtigten Verwendungszwecks. Jede Art von Hundeleine hat ihre Vor- und Nachteile, und es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen des Hundes zu berücksichtigen. Eine gut gewählte Hundeleine kann dazu beitragen, dass Spaziergänge und Training angenehm und sicher für sowohl den Hund als auch den Besitzer sind.

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Begegnungen an der Leine

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Gesundheit & Sicherheit

Überauslastung

Überauslastung

Überauslastung: Wenn zu viel des Guten schadet

Wie Hunde dadurch gestresst und unausgeglichen werden können

Als Hundebesitzer möchten wir sicherstellen, dass unsere Vierbeiner genügend körperliche und geistige Auslastung erhalten. Schließlich ist es wichtig, dass sie ihre Energie abbauen und glücklich sind. Doch was passiert, wenn wir es mit der Auslastung übertreiben?

Inhaltsübersicht

Exkurs

Tatsächlich ist zu viel gutgemeinte Auslastung ein häufiges Problem bei Hunden und kann zu Stress, Unausgeglichenheit und sogar Verhaltensproblemen führen.

Führe Dir bitte vor Augen, dass ein Hund – abstammend vom Wolf – ein Jadraubtier ist. Als solches hat er grundsätzlich mal keinerlei Ambitionen, sich geistig oder körperlich auszulasten. Das wäre schlichtweg Energieverschwendung. Was gibt es denn Schöneres, als sich nach erfolgreicher Jagd mit vollgeschlagenem Magen irgendwo unter einen Baum zu legen und zu dösen?!

Könnten unsere Hunde auch heute noch einfach mehr Hund sein, dann hätten wir wahrscheinlich weniger überdrehte oder rutenfangende Fellbegleiter. Oft sind das Folgen eines Zuviel an Auslastung. Früher waren unsere Hunde total zufrieden damit, einfach nur Hund sein zu dürfen und uns Menschen ein Sozialpartner. Angebote zur Auslastung sind Erscheinungen der neuen Zeit – gab es früher nicht.

Tatsächlich lassen wir unsere Hunde viel zu wenig Hund sein …. Und wenn sie doch die Möglichkeit bekommen, ihrem natürlichen Biorhythmus nachzugehen, plagt uns gleich das schlechte Gewissen, wir würden nicht genug Programm mit unserem Hund machen.

Ein Beispiel aus dem Alltag

“Ich brauche dringend Hilfe! Mein Aussie stellt mir das ganze Haus auf dem Kopf. Ich glaube, er ist unausgelastet. Haben Sie hier einen Kurs im Angebot? Vielleicht Agility?” – Hundeschulen und -trainer bekommen solche Anrufe zuhauf.

Tatsächlich war der Hund dieser hilfesuchenden Dame unausgeglichen, nervös, hibbelig und kaum ansprechbar. Die engagierte Hundehalterin hatte ihren Hund selbstverständlich “rassegerecht ausgelastet”. Das Ergebnis war mehr als unbefriedigend, denn der Hund litt unter wahnsinnigem Stress. Er konnte keine 10 Sekunden ruhig stehen oder sitzen und kreiste ständig in Bewegung um Frauchen herum. Jedem, der das sah, tat das Tier leid. Ein Training für Besitzer und Hund war kaum möglich, da der Hund weder aufmerksam noch ansprechbar war.
Frauchen war enttäuscht und hilflos, weil sie doch schon so viel mit ihm machte und er trotzdem nie müde werden würde.

Doch genau HIER war der Denkfehler! Hunde, die nie Ruhe gelernt haben oder bekommen, können auch kaum mehr Ruhe finden. Ist der Hund sowieso schon eher unruhig, führt ein Mehr an Auslastung durch Joggen, Radfahren usw. nur dazu, dass der Hund konditionell ausdauernder wird, doch bestimmt nicht ruhiger.

Erkennen von Stress-Signalen

Es ist gar nicht so einfach, bei unseren Lieblingen zu erkennen, ob sie gerade Stress haben, da die Anzeichen oft sehr subtil sind. Dein Hund hat physische Symptome wie Magen-Darm-Probleme oder Du findest Anzeichen in der Körpersprache und/oder in verändertem Verhalten.

Anzeichen für Stress:

Folgen von unbehandeltem Stress

Wird der Stress chronisch, so hat das nachhaltig negative Auswirkungen auf die Gesundheit Deines Fellbegleiters. Diese können sich in Aggression, Ängstlichkeit und Depression äußern. Das Verhalten Deines Hundes, das unter Umständen auch Dich belastet, kann immer schlimmer werden.

Eventuell beobachtest Du Folgendes bei Deinem Hund:

 

Die Stresssymptome müssen allerdings immer im Gesamtzusammenhang gesehen werden. Wichtig sind vor allem die Häufigkeit und die Reaktionsstärke. Zeigt Dein Hund also für längere Zeit (mehrere Tage oder sogar Wochen) ein ungewöhnliches Verhalten, musst Du Deinem Hund helfen, mit dem Stress umzugehen.

Praktische Tipps, die Du beachten solltest

1. Mangel an Erholungszeit

Hunde benötigen ausreichend Ruhe und Schlaf, um sich zu regenerieren. Wenn sie ständig aktiv sein müssen, ohne die Möglichkeit zur Erholung, kann dies zu chronischem Stress führen. Ein erschöpfter Hund kann ähnliche Symptome wie ein gestresster Hund zeigen, einschließlich Reizbarkeit, Gereiztheit und Unruhe.
Ein Hund, wenn man ihn ließe, würde von 24 Stunden mindestens 16 Stunden (vielleicht auch mehr) schlafen. Die restlichen 8 Stunden würde er entspannt liegen, dösen oder ab und an auf Streifzug gehen – mehr nicht. 

2. Fehlende mentale Stimulation

Körperliche Auslastung allein reicht oft nicht aus, um den geistigen Bedürfnissen eines Hundes gerecht zu werden. Eine ausgewogene Kombination aus körperlicher und geistiger Aktivität ist entscheidend. Wenn ein Hund nur körperlich gefordert wird, kann dies zu Langeweile und Frustration führen, was wiederum zu unerwünschtem Verhalten führen kann.

3. Falsche Art der Auslastung

Es ist wichtig, die richtige Art der Auslastung für Deinen Hund zu wählen. Jede Rasse und jedes Individuum hat unterschiedliche Bedürfnisse. Übermäßige körperliche Belastung, wie stundenlange intensive Spiele oder extreme Ausdaueraktivitäten, können den Körper des Hundes überlasten und zu Verletzungen führen. Gleichzeitig kann eine übermäßige Konzentration auf mentale Stimulation, wie zum Beispiel übermäßiges Training oder zu komplexe Denkspiele, zu Überforderung und Stress führen.

4. Mangelnde Zeit für soziale Interaktion

Hunde sind soziale Wesen und benötigen Zeit für den Aufbau von Beziehungen zu anderen Hunden und Menschen. Wenn ein Hund ständig beschäftigt ist oder in übermäßige Aktivitäten eingebunden wird, kann dies zu einem Mangel an sozialer Interaktion führen. Dies kann zu Isolation, Angst und sogar Aggression führen.

Fazit

Es ist wichtig, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aktivität und Ruhe zu finden, um das Wohlbefinden Deines Hundes zu gewährleisten. Achte darauf, dass Dein Hund ausreichend Zeit für Ruhe und Entspannung hat. Biete ihm sowohl körperliche als auch geistige Herausforderungen, aber achte darauf, dass die Auslastung angemessen und ausgewogen ist.

Denke daran, dass jeder Hund individuell ist. Beobachte die Reaktionen Deines Hundes auf verschiedene Aktivitäten und Pausen und passe das Auslastungsprogramm entsprechend an. Indem Du die Bedürfnisse Deines Hundes respektierst und ein ausgewogenes Maß an Auslastung bietest, kannst Du sicherstellen, dass er ein glückliches, ausgeglichenes und stressfreies Leben führt.

Natürlich spricht gar nichts dagegen, Deinen Hund körperlich auszulasten, indem Du ihn mit zum Joggen oder Radfahren nimmst – im wohlüberlegten Maße und weil es uns Freude macht, etwas gemeinsam mit unserem Fellbegleiter zu unternehmen.

Doch bitte lasst uns unseren gesunden Menschenverstand einsetzen, denn unsere Hunde haben schließlich keine Rassebeschreibung gelesen ….

Empfehlung

Wenn Du tiefer in das Thema "Stress bei Hunden" einsteigen willst, dann kann ich Dir folgendes Buch besonders ans Herz legen:

Stress bei Hunden

Hunde erleben Stress wie wir Menschen. Dieses Buch von Martina Scholz und Clarissa von Reinhardt bietet Einblicke in die Stresswelt unserer Vierbeiner und gibt praktische Lösungen zur Erkennung, Bewältigung und Prävention. Verhaltensforschung und jahrzehntelange Erfahrung zeigen, wie Du die Lebensqualität Deines Hundes verbessern kannst. Ein unverzichtbarer Leitfaden für Hundebesitzer und Tierliebhaber, die das Wohlbefinden ihrer Hunde ernst nehmen.

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